Kunstprojekt im Nestbereich mit Monique
Malen im Stehen – Kunst einmal anders erleben
Auch die jüngeren Kinder im Nestbereich begaben sich mit Monique und der Handpuppe Rosa auf eine kreative Entdeckungsreise. Rosa erzählte ihnen von Joan Miró, seiner Kindheit und seinem großen Traum, Künstler zu werden. Besonders spannend war die Geschichte, dass Miró manchmal sogar an Wänden oder auf dem Boden malte.
Inspiriert davon probierten die Kinder eine ganz neue Art des Malens aus: Malen im Stehen mit riesigen Pinseln. Sie tupften, strichen und klecksten auf großen Papieren und erlebten, wie sich Farben mischen und erste Figuren entstehen.
Linien und bunte Figuren – Formen spielerisch entdecken
Heute ging es um Mirós besondere Figurenbilder mit langen, schwarzen Linien. Rosa brachte schwarze Wollfäden mit, die die Kinder knüllten, zogen und fühlten. Anschließend legten sie mit Kleister und Schnüren eigene Figuren auf bereits gestalteten Hintergründen. Die entstandenen Formen wurden mit buntem Tonkarton und Filz ausgefüllt. Besonders viel Freude bereitete das Schmieren und Verwischen des Kleisters, der interessante Spuren auf dem Bild hinterließ.
Ein Waldspaziergang voller Entdeckungen
Miró liebte es, mit Naturmaterialien zu experimentieren – und genau das durften die Kinder heute auch tun. Beim Betreten des Raumes wurden sie von Vogelgezwitscher begrüßt und fanden eine geheimnisvolle Fühlkiste mit Moos, Ästen und Birkenrinde.
Mutig ertasteten die Kinder die verschiedenen Materialien und erkundeten anschließend barfuß einen kleinen Naturpfad aus Rinde, Moos und Stöcken. Schritt für Schritt fühlten sie, wie unterschiedlich sich Naturmaterialien anfühlen. Diese sinnlichen Eindrücke flossen später in ihre Kunstwerke ein.
Malen mit Alltagsgegenständen
Rosa brachte Kamm, Schneebesen, Bürsten und Duschpuschel mit – und die Kinder erkundeten neugierig ihre Geräusche und Funktionen. Besonders spannend: der „Papplautsprecher“, der Geräusche lauter machte.
Danach wurden die Gegenstände in Farbe getaucht und auf einer großen Leinwand ausprobiert. So entstand eine bunte Landschaft, die bald weiter gestaltet wird.
Miró-Figuren entdecken
Mit Rosa und dem „Körperteil-Blues“ suchten die Kinder Nase, Bauch & Co. – eine lustige Aufwärmübung! Danach legten sie gemeinsam eine große, durcheinandergeratene Figur und ordneten die Körperteile richtig an. Anschließend probierten sie verschiedene Posen aus – besonders das Stehen auf einem Bein war eine Herausforderung.
Zum Abschluss gestaltete jedes Kind ein eigenes Miró-Körperbild mit Kopf, Armen, Beinen, Stern und Mond. Dabei wurde fleißig geklebt – besonders der weiche, schleimige Kleber sorgte für Begeisterung.